Home
> Historie > Chronik
Die
Turniere der Jahre 1991 bis 2006
Chronik 2007
9.550 Zuschauer besuchten das traditionsreiche Challenger Turnier am Brüsselner Ring. Sie sahen dabei Matches auf Weltklasseniveau.
Evgeny Korolev konnte bereits zum zweiten Mal das Turnier gewinnen. Er schlug den Ravensburger Andreas Beck, der sich über die Qualifikation bis ins Finale gespielt hatte, in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:4. Im Doppel waren Philipp Petzschner (Bayreuth) und Alexander Peya (AUT) erfolgreich. Sie besiegten im Finale das Duo Mischa Zverev und Dominik Meffert mit 6:3 und 6:2.
Bewegende Momente: Tomas Behrend schlug zum letzten Mal in Aachen auf. Mit seinem Doppel-Partner Christopher Kas scheiterte er knapp im Halbfinale und beendete nach 16 Jahren seine Profikarriere am Brüsseler Ring.
Chronik 2006
Der ehemalige Weltranglisten-Vierte Rainer Schüttler aus Deutschland siegt in einem Welklasse-Finale gegen den Vorjahressiger Evgeny Korolev.
Der Korbacher ist erst der zweite Spieler nach Hendrik Dreekmann, der die LAMBERTZ OPEN BY STAWAG zum zweiten Mal gewinnen konnte.
Mit 9.500 Besuchern können die Veranstalter einen tollen Besucherrekord vermelden. Auch im Doppel gibt es einen deutschen Erfolg: Mischa Zverev aus Hamburg gewinnt zusammen mit dem Letten Ernest Gulbis das Doppelfinale.
Chronik 2005
Erneut sahen über 9.000 Zuschauer Tennis der Spitzenklasse am Brüsseler Ring.
Der weltbeste Junior, Evgueni Korolev aus Russland, gewinnt als Lucky Looser das traditionsreiche Challenger-Turnier.
Mit 17 Jahren ist er genau so jung wie sein Vorgänger Novak Djokovic, der im Jahr 2006 bereits zu den Top-30 Spielern der Welt gehört.
Das Doppelfinale der 15. Auflage gewann etwas überraschend das britische Doppel James Auckland und Jamie Delgado, die das reste Mal überhaupt Seite an Seite standen.
Chronik 2004
Mit dem 17-Jährigen Novak Djokovic aus Serbien-Montenegro siegt der jüngste Finalist seit Bestehen des ATP-Challengers. Erstmals wird die Marke von 9.000 Zuschauern durchbrochen. Ein Zeichen für unterhaltsamen Tennissport auf Weltklasseniveau. Auch Olympiasieger Marc Rosset schlägt in Aachen auf.
Chronik 2003
Überraschend gewinnt der Qualifikant Alexander Peya aus Österreich gegen seinen Landsmann Jürgen Melzer in einem hochklassigen Finale die LAMBERTZ OPEN BY STAWAG 2003. Mit dem Kroaten Mario Ancic schlägt in Aachen ein international erfolgreicher Topspieler auf, der ein halbes Jahr später im Halbfinale von Wimbledon steht und sich in der Weltspitze etabliert hat. Lars Burgsmüller, Alexander Popp und David Prinosil sind 2003 die deutschen Topspieler in der Kaiserstadt. Mit 8.841 Besuchern verzeichnet das Turnier erneut einen Zuschauerrekord.
Chronik 2002
Neuer Name,
vertraute Spitzenklasse: Zum ersten Mal findet das traditionelle
ATP-Challenger als "LAMBERTZ OPEN BY STAWAG" statt.
Der Olympiasieger Marc Rosset begeistert das Publikum mit
atemberaubenden Ballwechseln ebenso wie die zahlreichen anderen
aktuellen Daviscup-Spieler, die nach Aachen angereist sind.
Im Viertelfinale scheitert der Kroate Ivo Karlovic nur knapp
am späteren Sieger Vladimir Voltchkov - Karlovic ist
spätestens seit seinem Erstrundensieg gegen den Weltranglistenersten
Llyton Hewitt allen Tennisfans bekannt.
Chronik 2001
Besser
hätte es für Aachen-Neuling Alexander Popp nicht
laufen können: Spiel - Satz - Geburtstag - Turniersieg.
Dabei war der frisch gebackene 25-jährige Mannheimer
"nur" mit einer Wildcard ins Rennen gegangen, nachdem
er wegen des heimtückischen Pfeiffer'schen Drüsenfiebers
ein Jahr hatte pausieren müssen. Axel Pretzsch machte
dem Wimbledon-Finalisten des Jahres 2000 mit 6:3, 1:6 und
6:2 das schönste Geburtstagsgeschenk. Zugegebenermaßen
nicht ganz freiwillig: "Ich hätte ihm lieber die
Feier versaut", bekannte der Verlierer. Rundum zufrieden
waren dagegen die ATP-Turnierdirektoren Tilo Busch und Michael
Mronz: Die Besucherzahl blieb mit 8725 Gästen nahezu
konstant, allein zum Fetenabend kamen noch einmal 500 Besucher
in die Halle am Brüsseler Ring.
Chronik 2000
Der "Küppers
Kölsch Cup by Lambertz" überzeugt auch in seiner
zehnten Auflage. Insgesamt 8750 Zuschauer verfolgen die Spiele
am Brüsseler Ring und lassen sich von dem vielfältigen
Angebot rund um den Sport verwöhnen. Der an Nummer zwei
gesetzte Rainer Schüttler aus Bad Homburg besiegt im
Finale den schwedischen Qualifikanten Johan Settergren 7:6
(5), 1:6 und 6:1. Der Sieg in der Doppel-Konkurrenz geht an
das niederländische Duo Sander Groen und Jan Siemerink.
Chronik 1999
Mark Kevin
Goellner, Bernd Karbacher, Hendrik Dreekmann. Die deutsche
Tenniselite spielt in Aachen um ATP-Punkte.
Für die Profis steht nach einem Umbau der Tennishalle
zum ersten Mal die ganze Woche ein separater Trainingsplatz
zur Verfügung. Dreekmann scheidet überraschend in
der ersten Runde aus, dafür erreicht David Prinosil zum
dritten Mal
nach ´94 und ´96 das Finale und geht zum dritten
Mal als Verlierer vom Platz. Diesmal unterliegt er dem Niederländer
Raemon Sluiter.
Einen besonderen Fernsehstar begrüßen die Veranstalter
am Kindertag: Die Maus des WDR ist zu Gast in Aachen.
Chronik 1998
Das Turnier
ist beliebt in Aachen und Umgebung, die Preise sind zivil,
das Rahmenprogramm stimmt. Im neunten Jahr kommen 8650 Zuschauer
an den Brüsseler Ring, um sich die Profis anzuschauen.
Erneut siegt Hendrik Dreekmann und ist damit der erste Spieler,
der seinen Titel in Aachen verteidigen kann. Ebenfalls dabei
Bernd Karba cher, Justin Gimmelstob und Jens Knippschild.
Chronik 1997
Namenswechsel.
Das Turnier heißt künftig Küppers Kölsch
Cup by Lambertz", das Aachener Traditionsunternehmen
ist nun Co-Hauptsponsor. Fünf Spieler aus den Top 100
sind am Start. Es gewinnt der Westfale Hendrik Dreekmann in
einem hochklassigen Finale gegen den Tschechen Jiri Novak.
In seiner Siegeransprache lobt Dreekmann: Das Turnier
hat das Flair eines Grand-Prix-Turniers." Nicolas Kiefer
scheidet zum zweiten Mal nach 1996 früh aus.
Chronik 1996
Eine weitere
Neuerung: Die Veranstalter investieren und wechseln den Bodenbelag
in der Halle aus. Das Green Set" macht die Spiele
enger, denn der Boden ist für Grundlinienspieler ebenso
gut wie für Angriffsspieler. Die Folge: Die Zuschauer
erleben längere und abwechslungsreichere Ballwechsel.
Im Finale setzt sich Alexander Volkov gegen David Prinosil
durch. Im geschlagenen Feld: Magnus Norman, die heutige Nummer
vier der ATP-Weltrangliste.
Chronik 1995
Aachen
etabliert sich auf den Kalendern der Tennisprofis.
Auf der Meldeliste für das ATP-Turnier tauchen Namen
wie Nicolas Kiefer, Hendrik Dreekmann und Marc Kevin Goellner
auf. Doch auch neben dem Court entwickelt sich die Veranstaltung.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm entsteht und begeistert
auf Anhieb. Die vermeintlichen Schranken zwischen Profis und
Zuschauern werden bewusst aufgehoben, durch das Miteinander
entsteht eine noch intensivere Atmosphäre.
Chronik 1994
Zuschauerrekord.
Mehr als 8500 Menschen verfolgen die Spiele der Tennisprofis.
Sieben Jahre nach seinem Wimbeldon-Sieg gibt sich Pat Cash
die Ehre, doch der impulsive Australier muss schon in der
Vorrunde jüngeren Spielern den Vortritt lassen. Wie Cash
kommen auch andere Favoriten nicht in die Nähe von dicken
Preisgeldern und Punkten. Einer von den jungen Angreifern
ist David Prinosil aus Amberg. Er spielt sich bei seinem Debüt
in Aachen ins Finale, unterliegt dort aber dem Niederländer
Jan Siemerink knapp in drei Sätzen.
Chronik 1993
Aachen
entwickelt sich zur Talentschmiede. Zwar präsentieren
sich weder Pete Sampras noch Boris Becker auf der Anlage,
doch die Ränge in der Halle des TC Grün-Weiss sind
weiter fast ausgebucht. Und vor der stimmungsvollen Kulisse
zeigen künftige Stars ihr Können. Jonas Björkman
schlägt im Finale Jan Apell. Gemeinsam erobern sie im
Doppel den Titel, ein halbes Jahr später werden sie Weltmeister
mit der schwedischen Mannschaft. Oberbürgermeister Jürgen
Linden kommentiert: Das Turnier wird langsam zur Tradition.
Chronik 1992
Diesmal
können sich die Organisatoren mehr Zeit nehmen.
Schnell wird klar: Die vermeintliche Eintagsfliege hat das
Potential zum Dauerbrenner. Wieder kommen die Profis nach
Aachen, um begehrte ATP-Punkte für die Weltrangliste
und Preisgelder zu gewinnen. Und wieder sind die Zuschauer
begeistert. Mit am Start sind Bernd Karbacher, Patrik Kühnen
sowie Martin Damm, der das Finale gegen Brett Steven für
sich entscheidet.
Chronik 1991
Das Geburtsjahr.
Weil das Challenger in Bergen ausfällt, organisieren
Michael Mronz und Tilo Busch gemeinsam mit dem Tennisclub
Grün-Weiß Aachen ein Ersatzturnier. Eine
kleine Sensation" nennt Oberbürgermeister Jürgen
Linden die Premiere. Von Anfang an erleben die Profis in der
Kaiserstadt eine tolle Atmosphäre. Die Aachener strömen
in Massen an den Brüsseler Ring, um die Spiele beim ersten
Küppers Kölsch Cup by Mercedes-Benz"
zu verfolgen. Am Start sind neben dem späteren Sieger
Alexander Mronz unter anderem Thomas Enqvist, Patrik Kühnen,
Eric Jelen und Martin Damm.
|