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Die Turniere der Jahre 1991 bis 2008

Chronik 2008

Der Russe Evgeny Korolev schaffte, was zuvor noch keinem Spieler am Brüsseler Ring gelungen war. Bereits zum dritten Mal nach 2005 und 2007 gewann er das Turnier. Im Finale setzte er sich gegen den Belgier Ruben Bemelmans mit 7:6 und 7:6 durch. Im Doppel ging der Sieg an das deutsche Duo Michael Kohlmann (Herdecke) und Alexander Waske (Frankfurt), die das Doppel Travis Parrott (USA)/Filip Polasek (SVK) mit 6:4 und 6:4 besiegten. Ein großes Lob sprach Alexander Waske dem Turnier aus, das er als ?deutsches Vorzeige-Challenger" bezeichnete.
Rund 9500 Besucher konnten über die Turnierwoche begrüßt werden. Doch nicht nur live am Brüsseler Ring freuten sich die Organisatoren über großen Zuspruch. Auf der Internetseite www.atp-ac.com wurden während der Turnierwoche über 67.000 Besuche aus 97 Ländern gezählt.

Chronik 2007

9.550 Zuschauer besuchten das traditionsreiche Challenger Turnier am Brüsselner Ring. Sie sahen dabei Matches auf Weltklasseniveau.
Evgeny Korolev konnte bereits zum zweiten Mal das Turnier gewinnen. Er schlug den Ravensburger Andreas Beck, der sich über die Qualifikation bis ins Finale gespielt hatte, in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:4. Im Doppel waren Philipp Petzschner (Bayreuth) und Alexander Peya (AUT) erfolgreich. Sie besiegten im Finale das Duo Mischa Zverev und Dominik Meffert mit 6:3 und 6:2.

Bewegende Momente: Tomas Behrend schlug zum letzten Mal in Aachen auf. Mit seinem Doppel-Partner Christopher Kas scheiterte er knapp im Halbfinale und beendete nach 16 Jahren seine Profikarriere am Brüsseler Ring.

Chronik 2006

Der ehemalige Weltranglisten-Vierte Rainer Schüttler aus Deutschland siegt in einem Welklasse-Finale gegen den Vorjahressiger Evgeny Korolev.
Der Korbacher ist erst der zweite Spieler nach Hendrik Dreekmann, der die LAMBERTZ OPEN BY STAWAG zum zweiten Mal gewinnen konnte.
Mit 9.500 Besuchern können die Veranstalter einen tollen Besucherrekord vermelden. Auch im Doppel gibt es einen deutschen Erfolg: Mischa Zverev aus Hamburg gewinnt zusammen mit dem Letten Ernest Gulbis das Doppelfinale.


Bis ins Viertelfinale kommt der junge Argentinier Juan Martin del Potro. Damals noch Nummer 82 der Welt, scheitert er dort an Alexander Waske. 2009 gewinnt del Potro die US Open.

Chronik 2005

Erneut sahen über 9.000 Zuschauer Tennis der Spitzenklasse am Brüsseler Ring. Der weltbeste Junior, Evgueni Korolev aus Russland, gewinnt als Lucky Looser das traditionsreiche Challenger-Turnier. Mit 17 Jahren ist er genau so jung wie sein Vorgänger Novak Djokovic, der im Jahr 2006 bereits zu den Top-30 Spielern der Welt gehört. Das Doppelfinale der 15. Auflage gewann etwas überraschend das britische Doppel James Auckland und Jamie Delgado, die das reste Mal überhaupt Seite an Seite standen.

Chronik 2004

Mit dem 17-Jährigen Novak Djokovic aus Serbien-Montenegro siegt der jüngste Finalist seit Bestehen des ATP-Challengers. Erstmals wird die Marke von 9.000 Zuschauern durchbrochen. Ein Zeichen für unterhaltsamen Tennissport auf Weltklasseniveau. Auch Olympiasieger Marc Rosset schlägt in Aachen auf.

Chronik 2003


Überraschend gewinnt der Qualifikant Alexander Peya aus Österreich gegen seinen Landsmann Jürgen Melzer in einem hochklassigen Finale die LAMBERTZ OPEN BY STAWAG 2003. Mit dem Kroaten Mario Ancic schlägt in Aachen ein international erfolgreicher Topspieler auf, der ein halbes Jahr später im Halbfinale von Wimbledon steht und sich in der Weltspitze etabliert hat. Lars Burgsmüller, Alexander Popp und David Prinosil sind 2003 die deutschen Topspieler in der Kaiserstadt. Mit 8.841 Besuchern verzeichnet das Turnier erneut einen Zuschauerrekord.

Chronik 2002

Neuer Name, vertraute Spitzenklasse: Zum ersten Mal findet das traditionelle ATP-Challenger als "LAMBERTZ OPEN BY STAWAG" statt. Der Olympiasieger Marc Rosset begeistert das Publikum mit atemberaubenden Ballwechseln ebenso wie die zahlreichen anderen aktuellen Daviscup-Spieler, die nach Aachen angereist sind. Im Viertelfinale scheitert der Kroate Ivo Karlovic nur knapp am späteren Sieger Vladimir Voltchkov - Karlovic ist spätestens seit seinem Erstrundensieg gegen den Weltranglistenersten Llyton Hewitt allen Tennisfans bekannt.


Chronik 2001

Besser hätte es für Aachen-Neuling Alexander Popp nicht laufen können: Spiel - Satz - Geburtstag - Turniersieg. Dabei war der frisch gebackene 25-jährige Mannheimer "nur" mit einer Wildcard ins Rennen gegangen, nachdem er wegen des heimtückischen Pfeiffer'schen Drüsenfiebers ein Jahr hatte pausieren müssen. Axel Pretzsch machte dem Wimbledon-Finalisten des Jahres 2000 mit 6:3, 1:6 und 6:2 das schönste Geburtstagsgeschenk. Zugegebenermaßen nicht ganz freiwillig: "Ich hätte ihm lieber die Feier versaut", bekannte der Verlierer. Rundum zufrieden waren dagegen die ATP-Turnierdirektoren Tilo Busch und Michael Mronz: Die Besucherzahl blieb mit 8725 Gästen nahezu konstant, allein zum Fetenabend kamen noch einmal 500 Besucher in die Halle am Brüsseler Ring.

Chronik 2000

Der "Küppers Kölsch Cup by Lambertz" überzeugt auch in seiner zehnten Auflage. Insgesamt 8750 Zuschauer verfolgen die Spiele am Brüsseler Ring und lassen sich von dem vielfältigen Angebot rund um den Sport verwöhnen. Der an Nummer zwei gesetzte Rainer Schüttler aus Bad Homburg besiegt im Finale den schwedischen Qualifikanten Johan Settergren 7:6 (5), 1:6 und 6:1. Der Sieg in der Doppel-Konkurrenz geht an das niederländische Duo Sander Groen und Jan Siemerink.

Chronik 1999

Mark Kevin Goellner, Bernd Karbacher, Hendrik Dreekmann. Die deutsche Tenniselite spielt in Aachen um ATP-Punkte.
Für die Profis steht nach einem Umbau der Tennishalle zum ersten Mal die ganze Woche ein separater Trainingsplatz zur Verfügung. Dreekmann scheidet überraschend in der ersten Runde aus, dafür erreicht David Prinosil zum dritten Mal
nach ´94 und ´96 das Finale und geht zum dritten Mal als Verlierer vom Platz. Diesmal unterliegt er dem Niederländer Raemon Sluiter.
Einen besonderen Fernsehstar begrüßen die Veranstalter am Kindertag: Die Maus des WDR ist zu Gast in Aachen.

Chronik 1998

Das Turnier ist beliebt in Aachen und Umgebung, die Preise sind zivil, das Rahmenprogramm stimmt. Im neunten Jahr kommen 8650 Zuschauer an den Brüsseler Ring, um sich die Profis anzuschauen. Erneut siegt Hendrik Dreekmann und ist damit der erste Spieler, der seinen Titel in Aachen verteidigen kann. Ebenfalls dabei Bernd Karba cher, Justin Gimmelstob und Jens Knippschild.

Chronik 1997

Namenswechsel. Das Turnier heißt künftig „Küppers Kölsch Cup by Lambertz", das Aachener Traditionsunternehmen ist nun Co-Hauptsponsor. Fünf Spieler aus den Top 100 sind am Start. Es gewinnt der Westfale Hendrik Dreekmann in einem hochklassigen Finale gegen den Tschechen Jiri Novak. In seiner Siegeransprache lobt Dreekmann: „Das Turnier hat das Flair eines Grand-Prix-Turniers." Nicolas Kiefer scheidet zum zweiten Mal nach 1996 früh aus.


Chronik 1996

Eine weitere Neuerung: Die Veranstalter investieren und wechseln den Bodenbelag in der Halle aus. Das „Green Set" macht die Spiele enger, denn der Boden ist für Grundlinienspieler ebenso gut wie für Angriffsspieler. Die Folge: Die Zuschauer erleben längere und abwechslungsreichere Ballwechsel.
Im Finale setzt sich Alexander Volkov gegen David Prinosil durch. Im geschlagenen Feld: Magnus Norman, die heutige Nummer vier der ATP-Weltrangliste.

Chronik 1995

Aachen etabliert sich auf den Kalendern der Tennisprofis.
Auf der Meldeliste für das ATP-Turnier tauchen Namen wie Nicolas Kiefer, Hendrik Dreekmann und Marc Kevin Goellner auf. Doch auch neben dem Court entwickelt sich die Veranstaltung.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm entsteht und begeistert auf Anhieb. Die vermeintlichen Schranken zwischen Profis und Zuschauern werden bewusst aufgehoben, durch das Miteinander entsteht eine noch intensivere Atmosphäre.

Chronik 1994

Zuschauerrekord. Mehr als 8500 Menschen verfolgen die Spiele der Tennisprofis. Sieben Jahre nach seinem Wimbeldon-Sieg gibt sich Pat Cash die Ehre, doch der impulsive Australier muss schon in der Vorrunde jüngeren Spielern den Vortritt lassen. Wie Cash kommen auch andere Favoriten nicht in die Nähe von dicken Preisgeldern und Punkten. Einer von den jungen Angreifern ist David Prinosil aus Amberg. Er spielt sich bei seinem Debüt in Aachen ins Finale, unterliegt dort aber dem Niederländer Jan Siemerink knapp in drei Sätzen.

Chronik 1993

Aachen entwickelt sich zur Talentschmiede. Zwar präsentieren sich weder Pete Sampras noch Boris Becker auf der Anlage, doch die Ränge in der Halle des TC Grün-Weiss sind weiter fast ausgebucht. Und vor der stimmungsvollen Kulisse zeigen künftige Stars ihr Können. Jonas Björkman schlägt im Finale Jan Apell. Gemeinsam erobern sie im Doppel den Titel, ein halbes Jahr später werden sie Weltmeister mit der schwedischen Mannschaft. Oberbürgermeister Jürgen Linden kommentiert: „Das Turnier wird langsam zur Tradition.“

Chronik 1992

Diesmal können sich die Organisatoren mehr Zeit nehmen.
Schnell wird klar: Die vermeintliche Eintagsfliege hat das Potential zum Dauerbrenner. Wieder kommen die Profis nach Aachen, um begehrte ATP-Punkte für die Weltrangliste und Preisgelder zu gewinnen. Und wieder sind die Zuschauer begeistert. Mit am Start sind Bernd Karbacher, Patrik Kühnen sowie Martin Damm, der das Finale gegen Brett Steven für sich entscheidet.

Chronik 1991

Das Geburtsjahr. Weil das Challenger in Bergen ausfällt, organisieren Michael Mronz und Tilo Busch gemeinsam mit dem Tennisclub Grün-Weiß Aachen ein Ersatzturnier. „Eine kleine Sensation" nennt Oberbürgermeister Jürgen Linden die Premiere. Von Anfang an erleben die Profis in der Kaiserstadt eine tolle Atmosphäre. Die Aachener strömen in Massen an den Brüsseler Ring, um die Spiele beim ersten „Küppers Kölsch Cup by Mercedes-Benz" zu verfolgen. Am Start sind neben dem späteren Sieger Alexander Mronz unter anderem Thomas Enqvist, Patrik Kühnen, Eric Jelen und Martin Damm.

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